Komödie in drei Akten von Carsten Lögering

Von Heinrich Küpper

Hühnerhof der Kolpingsfamilie Otzenrath

Konkurrenz für Eierverkauf am Jägerhof?

Nein, keine Konkurrenz, alles nur Hokuspokus - viel Gelaber nichts dahinter - alles nur Theater. Mit dem Vierakter "Hokuspokus auf dem Hühnerhof" von Carsten Lögering erfreute am Wochenende vom 18. bis 20. Oktober die Kolping Spielbühne Cappuccino über 500 Zuschauer.

Heinz Hahn, gespielt von Lukas Brockerhoff, der seine Hühner mit einem speziellen Spe-zialfutter füttert, findet nur noch kleine Eier in seinem Hühnerstall. Zudem glaubt er an Horoskope und lässt sich von der Wahrsagerin "Madame Futura", Helga Fräntzen, die Zukunft voraussagen und setzt bei einem Hunderennen auf "Herr Schröder", den Verlierer-hund, und hat nun auch noch 77.000 € Wettschulden bei dem Buchmacher Rocco Smith,

gespielt von Manfred Schwieren. Dieser lässt Heinz wissen, dass er schon für weniger Geld beerdigt hat. Plötzlich legt Hildegard, eines seiner Hühner, ein gol-denes Ei. Die Zeiten ändern sich, denn nun sind alle seine Schulden kein Problem mehr. Alle wittern nun das große Geschäft mit Gold. So auch der hochnä- sige Gänsemeier, gespielt von Heinrich Küpper, der glaubt von Madame Futura verhext worden zu sein, sucht nachts im Hühnerstall nach dem besagten neuen Futter. Dabei wird er durch weitere Ein-brecher, sprich Rocco und Madame Futura, durch den Aufschlag der Türe am Kopf getroffen.

Heinz` Mutter Resi, Regina Lorenz, hört die Einbrecher und findet Gänsemeier bewusstlos am Boden liegen. Auch Lui, der erste Nachbar von Hahn´s Eierhof, gespielt von Robert Boetzkes, kommt im Schlafanzug mit der Pfanne gewaffnet in den Laden, weil er jemanden mit der Taschenlampe im Laden gesehen haben will. Da Heinz wegen des Einbruchs zur nächtlichen Zeit die 110 angerufen hat, erscheint auch Frau Hauptwachmeisterin Helga Dickebacke, Bettina Wienands, mit erhobener Waffe und fordert alle auf, sich auf den Boden zu legen. Resi und Gänsemeier erklären das Treffen mit Geschäftemacherei unter Hühnerzüchtern. Hierbei hatte Resi das Goldhuhn Hildegard an Gänsemeier für 77.00 Euro verkauft.

Nach dieser aufregenden Nacht klärt Resi die Sache mit dem goldenen Ei auf. Heinz, der seinem Freund Max, Michael Thomassen, freudig berichtet hatte, dass er noch einmal mit seinen goldenen Eiern ganz groß heraus kommt, ist enttäuscht.

Ende gut, alles gut. Rocco Smith und Madame Futura werden wegen Betrugs von Hauptwachmeisterin Dickebacke verhaftet, Gänsemeier verzichtet auf Rückgabe der 77.000 Euro, Heinz erhält 70.000 für seinen Stallausbau und die beiden Freunde Lui und Max freuen sich über 3.500 Euro, die sie von Resi geschenkt bekommen. Zu guter Letzt gewinnt Heinz mit seinem Lottospiel den Jackpot und kommt doch noch ganz groß raus.

Das Stück, wie immer fantastisch gespielt auf der ebenso tollen Bühne in der Wilhelm-Jansen-Sporthalle, kam beim Publikum an allem drei Tagen super an. Die Lachmuskeln der Zuschauer wurden echt strapaziert und der Applaus wollte kein Ende nehmen. Die Freude war nicht nur bei den Besucherinnen und Besuchern, auch die Aktiven der Kolping Spielbühne Cappuccino, allen voran die Regisseure Steffi Wischnewski und Peter Prahl waren vom Erfolg ihrer Arbeit nach einer strapaziösen, anstrengenden Woche zufrieden, nein, total begeistert. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer wollten schon gleich Karten für das kommende Jahr kaufen. Und eins ist sicher: "Nach dem Theater ist vor dem Theater". Alle freuen sich auf Oktober 2025.

An dieser Stelle sagen wir nochmals Danke an alle Gäste, an alle die zum Gelingen der drei tollen Abende beigetragen haben: "Auf- und Abbau der Kulissen, Catering und Einkauf, Kartenverkauf, Licht- und Tontechnik, Zurverfügungstellen der Wilhelm-Jansen-Sporthalle, der Sparkasse für die großzügige Spende, den Eierlikörproduzentinnen und natürlich an alle, die hier nicht genannt wurden." Danke, danke.

Leider müssen wir auch in diesen Jahr von einem Unfall beim Abbau der Kulissen berichten. Hierbei ist eine Stütze umgefallen und hat Irmgard Krapohl an beiden Händen und Armen sowie am Kopf verletzt. Irmgard wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt und kam anschließend mit ver-bundenen Armen noch einmal in die Sporthalle. Liebe Irmgard, das tut uns sehr leid und wir wünschen dir natürlich weiterhin gute Besserung.

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