Neujahrsgruß

Rückblick, Dank und Ausblick

Liebe Kolpingschwestern und Kolpingsbrüder,
liebe Freundinnen und Freunde unserer Kolpingsfamilie,

ein neues Jahr liegt vor uns – ein Jahr voller Hoffnungen, Erwartungen und Möglichkeiten. Zum Beginn dieses Jahres wünsche ich Euch allen von Herzen Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen. Möge uns das kommende Jahr Kraft geben für Gemeinschaft, Engagement und für all das, was wir gemeinsam gestalten wollen.

Gleichzeitig lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf das ver-gangene Jahr. Ganz bewusst haben wir auch in diesem Jahr keine großen Projekte angegangen. Stattdessen ha-ben wir Wert auf Beständigkeit, Begegnung und Gemein-schaft gelegt – und das hat unser Jahr geprägt.

Begonnen hat das Jahr, wie schon in vielen Jahren zuvor, mit unserer ersten Veranstaltung im Januar: dem Rüdesheimer Kaffeeabend. In geselliger Runde wurde dabei bereits die zweite, etwas größere Aufgabe vorbereitet – unsere Altkleidersammlung.

Anfang Februar folgte dann ein wichtiger Meilenstein: der erste Mitglieder-Klausurtag unserer Kolpingsfamilie. Im Nikolauskloster haben wir uns intensiv mit unseren derzeitigen Aktivitäten und Veranstaltungen beschäftigt, aber auch den Blick nach vorne gerichtet. Fragen wie Was bieten wir an? Was wollen und können wir in Zukunft anbieten? haben uns bewegt. Diese Aufgabe hat uns durch das Jahr begleitet und wird uns auch im kommenden Jahr noch intensiv beschäftigen.

Trotz aller Überlegungen zur Zukunft war das Jahr gut gefüllt mit Angeboten, Veranstaltungen und Aufgaben. Die Radtour an Christi Himmelfahrt mit anschließendem Grillen bei Resi und Robert lockte über 50 Teilnehmer an und zeigte einmal mehr, wie lebendig unsere Gemeinschaft ist.

Das Familienfest nach den Sommerferien war hervorragend besucht. Besonders viele junge Familien mit ihren Kindern waren mit Begeisterung an den Spielständen dabei. Ein echter Anziehungspunkt war die neue Murmelbahn 2.0: Über 1.000 Murmeln rollten mit lautem Getöse über fast 14 Meter Länge durch zahlreiche Hindernisse ins

Ziel. Und getreu dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war wie immer das Theaterwochenende im Oktober. Die Kolping-Spielbühne Cappuccino begeisterte in der Wilhelm-Jansen-Sporthalle mit der Komödie „Jakobsweg in die Rumpelkammer“. An allen drei Abenden herrschte ausverkauftes Haus, der Applaus wollte kein Ende nehmen, und die an-schließenden Feiern dauerten teilweise bis in die frühen Morgenstunden.

Den Abschluss des Jahres bildeten wie immer die „Offenen Türen im Advent“unsere ökumenische Andachtsreihe, die die Evange-lische Kirche Otzenrath und die Kolpingsfamilie Otzenrath gemeinsam anbieten und die vielen Menschen eine besondere adventliche Zeit der Besinnung schenkt.

All das zeigt: Auch ohne große Projekte war unser Jahr reich an Begegnungen, Engagement und Gemeinschaft. Dafür danke ich allen, die sich eingebracht, geholfen, organisiert und mitgemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch unseren evangelischen Freunden. Seit vielen Jahren dürfen wir die Räumlichkeiten der Kirche und des Gemeindehauses für unsere Veranstaltungen nutzen – sei es für die Mitgliederversammlung, das Nachtreffen der Kolping Spielbühne, den Kolpinggedenktag und vieles mehr. Diese ökumenische Verbundenheit ist für uns keineswegs selbstverständlich und ein wertvolles Zeichen gelebter Gemeinschaft und Freundschaft.

Ebenso danken wir für die privaten Spenden sowie für die finanzielle Unterstützung durch den Bürgermeister und die Sparkassenstiftung Neuss. Diese Hilfe trägt wesentlich dazu bei, unsere Arbeit vor Ort zu ermöglichen.

Mit Zuversicht blicken wir nun auf das kommende Jahr. Auch wenn unsere altbewährte Altkleidersammlung im Januar/Februar nach über vier Jahrzehnten nicht mehr stattfinden kann und damit ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms wegfällt, sind unsere Pläne für das neue Jahr wieder groß. Neue Ideen und Formate u.a. eine geplante Kindergruppe werden diesen Verlust ausgleichen.

Über alle Veranstaltungen und Termine wird wie gewohnt der Monatsbrief informieren.

Mit diesem Geist wollen wir nun in das neue Jahr gehen – mit Hoffnung, mit Mut und mit dem Vertrauen darauf, dass Kolping auch weiterhin ein lebendiger Teil unserer Dorfgemeinschaft in Otzenrath und Spenrath bleibt.

Treu Kolping!

Euer Heinrich Küpper

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